Kletterwände für Schwimmbäder   gem. DIN 79001, EN, BFU, TÜV                                  deutsch    english    français    dutch

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Sicherheit
 
Unser größtes Augenmerk bei der Entwicklung von WATERCLIMBING-Anlagen gilt der Sicherheit.
 
Die Verhältnisse einer Kletterhalle sind nicht 1 zu 1 auf ein Schwimmbad übertragbar. Daher wurden gemeinsam mit dem TÜV-Rheinland Video-Analysen ausgewertet: 
Sicherheitstechnisch ist eine WATERCLIMBING-Anlage eine Hybrid aus Kletterwand und Sprungturm. Zwei Aspekte sind hierbei besonders wichtig:
 
1) Um das Risiko einer Kollision im Fall auszuschließen und um maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollte der Mindestabstand zwischen gleichzeitig betriebenen Kletterrouten (Klettersektoren) mehr als 5 Meter betragen. Dies ist deutlich mehr als in der Kletterhalle, in der mit Seil geklettert wird.
 
2) Genauso wie bei Sprunganlagen muss die Kletterfläche einen frontalen Sicherheitsabstand zurück zur Beckenwand aufweisen.
 
Die Ergebnisse dieser Sicherheits-Analyse wurden konsequent umgesetzt und führten zu einer ganzen Reihe von konstruktiven Sicherheitsmerkmalen:

1   WATERCLIMBING-Kletterwände sind schmal und hoch.
Denn eine breitere Kletterwand könnte auch nur mit einem einzelnen Kletterer sicher betrieben werden, würde aber unnötig viel Wasserfläche als Sicherheitsbereich beanspruchen.
 
Werden mehrere gleichzeitig betriebene Klettersektoren gewünscht, werden mehrere WATERCLIMBING-Wände aufgestellt. Jeder der Wände ist ein eigener Sicherheitsbereich (und damit Mindestabstand zwischen den Sektoren) zugeordnet.
Siehe auch -> Planung
 
2   Frontaler Sicherheitsabstand der Kletterfläche zur Beckenwand.
 
Durch diesen Abstand wird sichergestellt, dass der Kletterer beim Eintauchen in das Wasser weit genug von der Beckenwand entfernt ist.
 
Zusätzlich ist die Kletterfläche gekrümmt und überhängend gestaltet. Der Abstand zur Beckenwand wächst mit zunehmender Fallhöhe.
 
3   Randschutz der Kletterfläche.
 
4   Konstruktiver Schutz verhindert ein evtl. Beklettern der Rückseite.
 
5   Es wird kein Bauraum außerhalb des Beckens benötigt.
 
So werden weder Flucht- noch Versorgungswege beeinträchtigt.
Es entstehen keine Hindernisse oder Stolperfallen.
 
6   Lückenloser Übergang zur Stehstufe
(natürlich auch bei eingelassenen Stehstufen).
 
7   Unterwassertritte erleichtern die ersten Kletterzüge aus dem Wasser heraus.
 
8   Vertikaler Sicherheitsabstand zur Wasseroberfläche.

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